Investitionsförderung für KMU

Neu: Seit 03.11.2020

Um die Digitalisierung der Arbeitswelt voranzubringen, gewährt das Land Berlin unbürokratisch finanzielle Zuwendungen in Form einer Digitalprämie. Die Förderung steht kleinen und mittelständischen Betrieben (KMU) sowie Soloselbstständigen zu, die hauptberuflich in Berlin tätig sind.

Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen, die bereits gegründet sind und dem Mittelstand zuzurechnen sind oder als Kleinbetriebe gelten. Beratungen vor einer Gründung können nicht mit diesem Programm bezuschusst werden. Die Bundesländer bieten jedoch Zuschüsse zu den Beratungskosten und/oder eine kostenfreie Gründungsberatung für die Vorgründungsphase an.

Wer wird gefördert?

Soloselbstständige und Freiberufler sowie Unternehmen mit
– bis zu 249 Mitarbeitern
– gewerbesteuerpflichtigen Haupt- oder Betriebssitz in Berlin
– vor dem 31.12.2019 gegründet

IT-Beratung

Was wird gefördert?

Gefördert werden Investitionen in IT Hard- und Software zur
– digitalen Transformation von Arbeits- Produktions- und Managementprozessen
– Einführung oder Verbesserung der betrieblichen IT-Sicherheit
Und/oder
– Digitale Beratung und Qualifizierung

Wie wird gefördert?

Zuschuss von 50% der förderfähigen Ausgaben
– Digitalprämie Basic (Unternehmen bis 10 Beschäftigte): bis max. 7000 Euro Zuschuss (Mindestförderbetrag: 1000 Euro)
– Digitalprämie Premium (ab 10 Beschäftigte): bis zu 17.000 Euro

Was ist sonst noch zu beachten?

  • Alle Anschaffungen, die durch die Digitalprämie Berlin mitfinanziert werden, müssen im Berliner Geschäftsbetrieb der Antragstellenden zum Einsatz kommen.
  • Alle Anschaffungen müssen mindestens zwei Jahre nach Abschluss des Investitionsvorhabens in der Betriebsstätte verbleiben.
  • Je Unternehmen kann die “Digitalisierungsprämie Berlin” nur ein mal gewährt werden.
  • Es können max. 10 Maßnahmen in einem Antrag gefördert werden.
  • Das Qualitätsniveau der Weiterbildungsanbieter der Qualifizierungsmaßnahmen muss durch eine Zertifizierung nach der ISO 27001, eine Akkreditierung nach AZAV 18 oder eine Autorisierung im Rahmen des Bundesförderprogrammes „go-digital“ belegbar sein. Zusätzlich müssen die Anbieter von Beratungsleistungen die Normen und Standards des BSI IT-Grundschutz anerkennen. Der maximale Tagessatz des Beratungsunternehmens beträgt 1.000 EUR.
  • Antragstellender muss auch Kontoinhaber sein / Kontoführung ausschließlich in Deutschland

 

Die Ziele der Fördermaßnahmen

Das Förderungs-Ziel ist es, Digitalisierungsprozesse anzustoßen und voranzubringen. Kleine und mittelständische Betriebe und besonders auch Soloselbstständige verfügen häufig nicht über die nötigen finanziellen Mittel und die Strukturen für eine digitale Transformation innerhalb ihres Unternehmens. Mithilfe der Digitalprämie soll es diesen Unternehmen leichter möglich werden, verstärkt in digitale Technologien zu investieren, ihre IT-Sicherheit zu verbessern oder geschäftliche Modelle weiterzuentwickeln bzw. auszubauen. So leistet das Förderprogramm einen Beitrag zur Steigerung der Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Berlin.

Bewerben Sie sich hier für die Teilnahme an den staatlichen Förderprogrammen
für kleine und mittelständische Betriebe!

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